Zuweiser

Kontakt

Sekretariat
Maria-Luise Fuchs
urologie@missioklinik.de
Telefon 0931.791-2841
Telefax 0931.791-2845


Chefärzte
Dr. med. Georg Schön
georg.schoen@missioklinik.de
Dr. med. Frank Schiefelbein
frank.schiefelbein@missioklinik.de


Oberärzte
Dr. med. Tobias Egner
Erster Oberarzt
tobias.egner@missioklinik.de
Dr. med. Michael Noe
michael.noe@missioklinik.de
Stefan C. Plhal
stefan.plhal@missioklinik.de
Dipl.-Med. Heiko Lorenz
heiko.lorenz@missioklinik.de

Zuweiserinformation für die stationäre Einweisung von Patienten

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

Sie wollen uns eine Patientin/einen Patienten zur stationären Aufnahme/Operation zuweisen. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können bitten wir Sie folgende Informationen zu beachten.

Unsere urologische Aufnahme (1. Stock) ist werktags ab 7:30 Uhr für die Patienten besetzt. Sollte die Patientin/der Patient nüchtern einbestellt worden sein, wird die Operation in der Regel noch am Aufnahmetag erfolgen. In diesem Fall sollte die Patientin/der Patient möglichst pünktlich erscheinen, um Verzögerungen im Ablauf zu vermeiden.

Nach der urologischen Aufnahme sind meist noch Zusatzuntersuchungen (z.B. EKG, Röntgen der Lunge etc.) und die Vorstellung beim Anästhesisten zum Aufklärungsgespräch über die Narkose erforderlich. Sollten im Vorfeld bereits derartige Untersuchungen durchgeführt worden sein, bitten wir Sie der Patientin/dem Patienten die entsprechenden Befunde/Arztbriefe sowie Röntgenbilder (CD-ROM oder Folienbilder) zur Vorlage in der urologischen Ambulanz mitzugeben, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden.

Die mitgebrachten Röntgen-/CT-/MRT-Bilder werden digital eingelesen und können bei Entlassung wieder mitgenommen werden.

Ein aktueller Medikamentenplan (falls vorhanden) sollte ebenfalls vorgelegt werden.

Anschließend wird die Patientin/der Patient auf einer unserer 4 Stationen (Uro A / Uro B (2. Stock), Station C oder Chir A (3. Stock) von den Schwestern und Pflegern in Empfang genommen und bekommt ihr/sein Zimmer zugewiesen.

Unser Leistungsspektrum

Checkliste für die stationäre Einweisung:

  • Für jeden stationären Aufenthalt eine neue Einweisung
  • Aktueller Medikamentenplan. Dringend erforderliche Medikamente (z.B. Asthmasprays, spezielle Notfallmedikamente) und medizinische Hilfsmittel sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden.
  • Möglichst alle vorhandenen Vorbefunde (Arztbriefe, Röntgen-/CT-/MRT-Bilder nach Möglichkeit auf CD-ROM oder Folie (Papierbilder haben nur eingeschränkte Aussagekraft und können nicht zur Befundung verwendet werden)), Entlassungsbriefe von vorangegangenen Klinikaufenthalten) mitgeben, um Doppeluntersuchungen und Nachforderungen von fehlenden Befunden zu vermeiden. Hierdurch lässt sich die Aufnahme effizienter gestalten.
  • Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. vorangegangene Stent-Implantation) sollten eine aktuelle internistisch-kardiologische Untersuchung zur OP-Fähigkeit im Vorfeld (< 6 Monate) gehabt haben.
  • Falls vorhanden: Allergie- / Impfpass, Schrittmacher-, Marcumarausweis.
  • Begleitperson bei nicht volljährigen, nicht einwilligungsfähigen (ggf. Vollmacht des Betreuers) oder hilfsbedürftigen Personen.
  • Rentenversicherungsnummer, Rentenversicherungsträger oder die Anschrift und Faxnummer sowie Versicherungsnummer der Beihilfe, falls im Anschluss an den stationären Aufenthalt eine Anschlußheilbehandlung (AHB/Reha) erfolgen soll (in der Regel nur bei Tumorpatienten).
  • Bei Notfällen bitten wir Sie uns ebenfalls möglichst viele Informationen/Vorbefunde zur Verfügung zu stellen, um im Sinne des Patienten rasch agieren zu können und Verzögerungen zu vermeiden.

Allgemeines:

Durch die zunehmende Zahl minimalinvasiver Eingriffe verkürzt sich die stationäre Aufenthaltsdauer. Sollten endgültige histologische Befunde bei Entlassung noch nicht vorliegen, werden diese in der Regel im endgültigen Entlassungsbrief nachgereicht. In diesem Fall bitten wir Sie um entsprechende Befundbesprechung mit dem Patienten. Bei gelegentlichen Verzögerungen bei der Arztbriefschreibung bitten wir um Ihr Verständnis.

Stationäre Aufenthaltsdauer (Durchschnittswerte):

  • Radikale Prostatektomie 5 - 8 Tage
  • TUR-Prostata/TUR-Blase 4 - 5 Tage
  • TVT/TOT/Botox 2 - 3 Tage
  • Pyeloplastik 3 - 5 Tage
  • Cystektomie 14 - 21 Tage
  • Steintherapie 2 - 10 Tage

Wichtig:

Sollte die Patientin/der Patient blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen:

  • Marcumar/Phenprocoumon sollte mind. 7 Tage vor einem operativen Eingriff pausiert und durch Heparin s.c. ersetzt werden, der Quick sollte vor dem Eingriff über 70 % liegen (Ausnahme Laservaporisation der Prostata).
  • Plavix/Clopidogrel sollte mind. 7 Tage vor einem operativen Eingriff pausiert werden, hier sollte jedoch im Normalfall vorher der Kardiologe entscheiden, ob pausiert werden darf oder eine Umstellung auf ein anderes Medikament erfolgen muss.
  • Aspirin/ASS/Godamed/Acetylsalicylsäure-haltige Präparate sollten 5 Tage vor einem operativen Eingriff pausiert werden, wenn sie rein prophylaktisch eingenommen werden. Bei dringlicher Notwendigkeit dieser Medikamente aufgrund einer Herzerkrankung (z.B. vorangegangener Stent- Implantation) kann Aspirin / ASS bis zu einer Dosierung von 100 mg in der Regel weitergenommen werden oder wird möglichst früh postoperativ wieder begonnen.

    Sollte die Patientin/der Patient jedoch Aspirin in höherer Dosierung (> 100 mg, z.B. bei Kopfschmerzen) innerhalb von 5 Tagen vor dem Eingriff eingenommen haben, können wir die Patientin/den Patienten unter Umständen aufgrund des erhöhten Blutungsrisikos nicht operieren und müssen einen neuen Termin vereinbaren!

Sollte die Patientin/der Patient bei Diabetes Metformin-haltige Medikamente (z.B. Metformin, Biocos, Diabesin, Glucophage, Mescorit, Siofor, glucobon, Icandra ...) einnehmen müssen:

Diese Medikamente müssen 48 Stunden vor einer geplanten Operation mit potentieller Intubationsnarkose (Ausnahme: Notfälle) aufgrund der Möglichkeit schwerwiegender Komplikationen (Laktatacidose) pausiert werden. Am Folgetag des Eingriffs kann diese Medikation fortgeführt werden.

Sollte Metformin nicht zeitgerecht vor dem Eingriff pausiert worden sein, können wir die Patientin/der Patient unter Umständen aufgrund der nicht gegebenen Narkosefähigkeit nicht operieren und müssen einen neuen Termin vereinbaren!